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Burgen und Festungen rund um den Thunersee

Stattliche Burgen und heute zugängliche Festungen sind die sichtbaren Zeugen der abenteuerlichen Erlebnisse unserer Vorfahren.

Burg und Schloss Wimmis

Weit leuchten die hellen Bauten von Burg, Schloss und Kirche Wimmis in die Landschaft. Sie machen die Aufgabe der Burg als Sperre zum Simmental zwischen Niesen, Burgfluh und Simmenfluh besonders deutlich. Man nimmt an, dass die Kirche und Burg im 9. Jh. erbaut wurden. Anfänglich siegelte Freiherr Rudolf von Strättligen als „Dominus de Windemis“. Gegen Ende des 13. Jh. waren die Weissenburger Herr von Gebiet und Burg.

Die Erweiterung der Burg zum Schloss erfolgte im 17. Jh. Vom Südeingang gelangte der Besucher über 155 Treppenstufen in die Burg. Heute ist das Kreisgericht XII Frutigen/Niedersimmental in den Amtsstuben.
Zu den Führungen....

www.wimmis.ch

Festung Hondrich – streng geheimer Kommandoposten Heinrich

In den Jahren 1941 – 1942 wurde die Festung Hondrich im oberen Teil des Hondrichhügels bei Spiez ausgebrochen. Neben einem 300 m langen Hauptstollen, vier Doppelbeobachtungsständen, elf Funknischen und zwei Eingängen mit je einer Scharte zur Nahverteidigung sind Büros und Unterkünfte vorhanden.
Zu den Führungen....

www.festung-heinrich.ch

Artilleriewerk Faulensee – getarnte Scheunen

Das Artilleriewerk Faulensee wurde im 2. Weltkrieg gebaut und 1943 in Betrieb genommen. Die als Scheunen getarnten Geschützbunker sind mit vier 10.5 cm Kanonen ausgerüstet. Das Artilleriewerk ist von nationaler, historischer Bedeutung.
Zu den Führungen....

www.artilleriewerk-faulensee.ch

Infanteriebunker Fischbalmen Beatenbucht – ein Erlebnis für Jung und Alt

Der Infanteriebunker Fischbalmen wurde 1941/42 durch zivile Unternehmen erstellt. Er gehörte zu den Abwehrstellungen der Schweizer Armee und blieb bis in die neunziger Jahre im Verteidigungsdispositiv. Der Auftrag bestand darin, einen Gegner zu stoppen und am Vormarsch ins Alpenreduit zu hindern. Die Besatzung konnte mit der Panzerabwehrkanone auf die am See gelegene Strassensperre wirken. Die Stollenanlage war bis 1994 regelmässig mit Truppen besetzt.

Leicht erreichbar per Schiff oder Bus oder auf dem Pilgerweg.

Zu den Führungen....

www.fort.ch