Geschichte

Wie Ausgrabungen in der Bürg und am Spiezberg bestätigen, gab es in Spiez schon 1000 Jahre vor Christus befestigte Höhensiedlungen. Die älteste urkundliche Erwähnung geht zurück auf das Jahr 762, als der Bischof Heddo von Strassburg die Kirche von "Spiets" mit Scherzligen (Thun) dem elsässischen Kloster Ettenheim schenkte.
Anscheinend stammt der Name Spiez vom gallischen Wort "Spijates", das Dornen bedeutet und von Chronist Elogius Kiburger mit der Bemerkung "Das als vil ist als ein Spitz in den See" erklärt wird. Damit ist auch das Spiezer Wappen mit den in den See vorspringenden Landspitzen gedeutet.
Die Geschichte des Bauern- Fischer- und Winzerdorfes Spiez ist eng mit dem Schloss verbunden. Die Entstehung der Burganlage geht zurück auf das 10./11. Jahrhundert. Als "Goldener Hof am Wendelsee" bildete das Schloss Spiez während Jahrhunderten Sitz der bekannten Adelsgeschlechter von Strätt-ligen, von Bubenberg und von Erlach. Am Fusse der Schlossanlage führten die Bewohner des "Städtlis" lange Zeit ein einfaches Dasein. Das Ledischiff stellte die nötige Verbindung mit Thun und Unterseen her. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts brachte die Dampfschifffahrt den Anfang einer touristischen Entwicklung, und mit dem Bau der Eisenbahn wurde Spiez schlagartig zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Berner Oberland. Durch den Ausbau der internationalen Bahnverbindungen entwickelte sich Spiez zu einem eigentlichen Eisenbahner-Dorf.
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